Wo sind wir jetzt mit unserer Arbeit?

22. Oktober 2010

Die Aufgabe unserer Stiftung ist, neues Leben in die Synagoge zu bringen.

Dies bedeutet, dass die ursprünglichen Mitglieder der Stiftung mit ihren persönlichen Spenden die Vollendung folgender Arbeiten ermöglichten unter dem dringenden Zwang, den weiteren Verfall der Synagoge aufzuhalten:

  1. Die Löcher im Dach zu schließen, die von der Feuerwehr gemacht wurden, um ein Feuer zu löschen, das zwei in die Synagoge eingebrochene Betrunkene angezündet hatten, um sich zu wärmen, aber dabei beinahe das ganze Dach abgebrannt hatten! Dazu wurde das Innere des Gebäudes wegen der zerbrochenen Fenster durch Regen und Schnee geschädigt. Die dadurch entstehende folgende Feuchtigkeit schädigte die Grundmauern des Gebäudes. Unsere Rettungsaktion verhinderte im letzten Augenblick großen Schaden.
     
  2. Die zerbrochenen, keinen Schutz mehr bietenden Fenster ermöglichten unbefugten Zutritt in die Synagoge, und so wurde auch das Innere beschädigt. Um weitere Einbrüche zu verhindern, wurden die Fenster mit Brettern vernagelt. Kürzlich wurden die Bretter durch Nylonlaken ersetzt, die nun genügend Tageslicht hereinlassen. Wir planen, sie vor Ende des Jahres 2009 durch Glasscheiben zu ersetzen, sodass wir die Saison für kulturelle Veranstaltungen verlängern können. Wir brauchen dringend Hilfe, diese wichtige Aufgabe vor Einbruch des Winters zu finanzieren.
     
  3. Die fehlenden Dachrinnen und Abflussrohre mussten ersetzt und die noch bestehenden Installationen repariert werden, um weiteren Wasserschaden zu verhindern
     
  4. Das Gebäude mit seinem umgehenden Grundstück musste neu vermessen und eingezäunt werden in Vorbereitung der erhofften Restaurationsarbeiten.
     

In den Jahren 2008/09 wurde das Grundstück der Synagoge eingezäunt. Alle elektrischen Leitungen, die noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg stammten, wurden ersetzt.

Dank dem Einsatz der Schüler von Dzier?oniów erfuhr die Synagoge eine durchgehende Reinigen ihres Inneren. Dies erlaubte uns, seit dem Sommer 2008 mehrere Ausstellungen und Arbeitsgruppen zu beherbergen und mehrmals ein Offenes Haus zu halten.

Seit dem Frühjahr 2009 hielten wir:

  • ein Wohltätigkeitskonzert mit M. Tova ben Zwi, die jiddische, hebräische und polnische Lieder darbot;
     
  • einen Leseabend mit Gedichten von Adam Lizakowski, der seit fünfundzwanzig Jahren in Chicago lebt. Er besucht Polen jedes Jahr und hält Lesungen aus seinen Werken;
     
  • einen Empfang, der am 21. Juli für den Botschafter von Israel in Polen, Mr. Zvi Ravner als Ehrengast unserer jüdischen Gemeinde in der Synagoge stattfand.